Als Tontechniker hat man auch immer mit Budgetproblemen zu kämpfen. Was die Qualität des Sounds und des somit auch des technischen Equipments (PA Anlage, Mischpult, Mikrofone) angeht, will man immer das bestmögliche. Kein Wunder ist doch der Konzertbesucher hier in der Regel recht verwöhnt. Auch wenn man als Musiker noch keine Stadien zu füllen vermag ist man bestrebt beim potenziellem Fan einen bleibenden Endruck zu hinterlassen – und das dieser Positiv ist versteht sich ja von selbst oder ??
Was kann man nun also tun um den Miet Preis für die Tontechnik, beim PA Verleih deines Vertrauens, möglichst gering zu halten?
1. Reduziere dich auf das Wesentliche !!!
Es gibt jede Menge tolle Pereferie Geräte – die wenigsten hiervon sind im Liveeinsatz unentberlich – nice to have – nicht mehr und nicht weniger. Auf jeden Fall treiben Sie den Preis nach oben.
2. Reduziere die Kanalzahl !!!
Große Mischpulte mit vielen Kanälen kosten auch großes Geld. Oft werde ich gefragt wie man den Kanäle reduzieren kann.
Hier 2 Beispiele.
- Im Regelfall nutzt man für das mikrofonieren der Drums 7 – 8 Mikrofonkanäle. Man kann jedoch ebensogut mit 3 – 4 Kanälen einen Super Sound bekommen (siehe Artikel Drums mikrofonieren mit nur 3 – 4 Kanälen) wenn man bedenkt das dann an jedem Drumkanal noch zumindest ein Noise Gate gehört um den Mix sauber zu halten, summiert sich da ganz schnell ein ordentlicher Kostenfaktor auf.
- Keybords haben in der Regel einen Stereoausgang und besetzen somit 2 Kanalzüge. Jedoch gibt es vielleicht eine Handvoll Keybordmodelle die auch echtes Stereo Produzieren. 99 % haben ein trocknes Singnal am Ausgang wo auch Mono druntersteht und auf dem Andern das selbe Singnal mit ein wenig Chorus Effekt. Hier also nur den Monokanal über die DI-Box an das Mischpult weiter zu leiten ist sogar besser für den Gesamtsound. Das Instrument ist so besser im Stereopanorama zu verorten und auch der vom Tontechniker nicht beeinflussbare Chorus macht auch keine Probleme im Mix.
3. Reduziere die Anzahl der Bühnen-Monitore und auch der Monitorwege !!!
Überlegt euch vorher genau wer unbedingt einen Monitor zu hören bekommen muss und für wen es reicht seinen Amp zu hören und neben dem Schlagzeug zu stehen. Im Proberaum hört Ihr alle im Regelfall den selben Mix. muss das auf der Bühne wirklich anders sein ? In den meisten Fällen kommt man mit 1 -2 Monitorwegen bestens klar. Jeder Weg darüber hinaus macht wieder ein großes teures Mischpult notwendig.
FAZIT
Reduziert Euch auf das wesentliche und notwendige spart jedoch nicht an der Quallität der Komponenten der eingesetzten Technik – und immer dran denken: lieber günstig mieten – als billig kaufen.







